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Rope Skipping, zu Deutsch: Seilspringen. Klingt unspektakulär, ist es aber nicht. Gesund, bewegungsintensiv und leicht erlernbar. Das sind die Stichworte, die Rope Skipping wohl am besten beschreiben. Das seit Jahrzehnten bei den Kids beliebte Seilspringen erlebt seine Renaissance als echter Trendsport. Die Seile werden bunter und leichter, das Outfit funktioneller und die Vorteile des Rope Skippings sind eine ideale Basis für die Anwendung im Bereich Fitness. Schließlich kann jeder diesen Sport in kurzer Zeit erlernen und fast überall ausüben. Ob auf dem Schulhof, im Fitness-Studio oder auf der Strandpromenade.
Beim Rope Skipping gibt es zwei Disziplinen: Speed und Freestyle. Diese werden in jeweils verschiedenen Sprungformen absolviert. Während beim Single Rope (Einzelspringen) jeder „Springer“ mit seinem Seil - alleine oder in Formation - Übungen vorführt, sind beim so genannten Double Dutch stets zwei Seile im Spiel. Diese werden von den sich gegenüber stehenden „Schwingern“ gegenläufig gedreht, dazwischen zeigen ein oder zwei „Springer“ ihre Künste. Speed-Disziplin: Ziel ist es dabei, in einer fest vorgegebenen Zeit, eine möglichst hohe Zahl an so genannten Durchschlägen (Umdrehungen) zu erreichen. Hierbei muss abwechselnd vom rechten auf den linken Fuß gesprungen werden. Allerdings wird nur der Bodenkontakt des rechten Fußes gezählt. Die vier Springer eines jeden Teams treten einzeln an und versuchen in 30 Sekunden so viele Durchschläge wie möglich zu erreichen. Gewertet wird die Summe aller Durchschläge einer Mannschaft. Freestyle-Disziplin: Zu selbst gewählter Musik haben die Teams 45 bis 75 Sekunden Zeit, ihre Choreografien vorzuführen. Beim Single Rope wird paarweise oder zu viert angetreten, beim Double Dutch mit einem oder zwei Springern in der Mitte. Die Kampfrichter bewerten bei den Freestyles den Schwierigkeitsgrad der Sprünge und die Kreativität, in die Aspekte wie Synchronität, Ausführung und das Gesamtbild der Choreografie einfließen. Um perfekte Freestyles zeigen zu können, ist dabei gerade im Mannschaftswettbewerb intensives Training erforderlich.
Die Rhein-Main-Region gilt als eine der Hochburgen und Vorreiter des Rope Skipping in Deutschland. International sind die USA und Belgien das Maß der Dinge in einer Sportart, die mehr zu bieten hat, als es der erste Blick vermuten lässt. Dynamik und Teamgeist sind gefragt sowie die Fähigkeit, sich auf den Punkt zu konzentrieren. Für die Zuschauer bietet dieser Sport einige Überraschungen.
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